Kollage aus: "Sir Arthur Conan Doyle, Der Mann, der Sherlock Holmes erfand", BRAlpha
Die Kriminalgeschichten von Sherlock Holmes und
Dr. Watson spielen im London des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Hauptstadt des British Empire war das Zentrum der Welt, Symbol für die Globalisierung, den in dieser Zeit noch ungebrochenen Fortschrittsglauben, die Vorrangstellung Europas in der Welt.


Der Arzt Conan Doyle erfand die beiden Figuren, um einen neuen Detektivtyp einzuführen. Seine Kriminalgeschichten sollten keine glatten, leicht zu lösende Fälle wiedergeben. Vielmehr sollten die Leser an den Gedanken der Detektive teilhaben, in die Ermittlungsarbeit und dabei auch in die richtigen und ebenso falschen Schlussfolgerungen einbezogen werden. Irrtümer und Sackgassen im Recherchieren sind elementarer Bestandteil detektivischen Denkens.

Die vielen kleinen Schritte der Detektivarbeit so genau zu schildern, das war der Ausgangspunkt dieser Krimis.

Neu war damit auch das Detektivische Denken selbst.

Krimi - Sherlock Holmes - Detektivisches Denken
Eine der zahlreichen Zeichnungen, mit denen Sidney Paget die Abenteuer von Sherlock Holmes und Dr. Watson illustriert hat, in der Zeitschrift "The Strand"
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