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Aquarell von Feidel 1820, von Westen aus gesehen
S T A D T E R K U N D U N G ..
B E I S P I E L .. K Ö N I G S P L A T Z
historisch
Friedrich, Erbprinz von Hessen Kassel, war von 1729 -1751
König von Schweden und ab 1730 als Friedrich I. auch Landgraf von Hessen.
Zur Erinnerung hat Kassel deshalb eine Königsstraße und einen Königsplatz.
Seit 1767 lässt Friedrich II. die Mauern der stark befestigten Hauptstadt der Landgrafschaft Hessen schleifen. Zwei große Plätze entstehen, Friedrichsplatz und Königsplatz.

Ein runder Platz ist die geniale Lösung für die Erweiterung der Residenz im Nordwesten von einer "Drehscheibe" aus.
Die Königsstraße durchschneidet den Königsplatz mittig. Zwei Straßen führen nach oben, zwei nach unten - die vier Himmelsrichtungen. Die zum Platz hin leicht gerundeten Häuserfronten sind auf vier oder fünf Geschosse begrenzt. Gebäude aus der Zeit um 1900 bilden mit Bauten aus der Nachkriegszeit und neuen Geschäftshäusern ein insgesamt ausgewogenes Ensemble.

Vergleichen wir das aktuelle Stadtbild einmal mit der Aufsicht von Philipp L. Feidel aus dem Jahr 1820.
Circa 50 Jahre später, im Eltzner Plan von 1874, sieht die Gestaltung schon wieder ganz anders aus.
Ansicht aus dem Ballon, von Osten aus