Legetechnik und Detektivisches Denken

Die Legetechnik ist ein anerkanntes Verfahren für die Lösung von Kriminalfällen.

Es lassen sich detektivisches Denken und detektivische Methode unterscheiden.

Für die detektivische Methode ist der Verweis auf Fernsehkrimis ein passender Ausgangspunkt
für die folgende kleine Erläuterung:
In den meisten Kriminalfällen spielt die Erörterung von Kommissarin und Kommissar vor der Pinwand die entscheidende Rolle.

Ausgewählte Daten sind an der Wand gut sichtbar befestigt und können hin- und hergeschoben werden, um jeweils neue Zusammenhänge und Beziehungsnetze sichtbar zu machen.
Ausgangspunkt für dieses "Legen" ist jeweils eine Idee, die im Netz der zugeordneten Daten sichtbar wird, um sie nun durch Bereden zu prüfen.


Hast du Lust, diese Methode am Beispiel eines Krimis auszuprobieren?

Wie wäre es mit "Mord am Grill"?

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Deduktion, Abduktion, Induktion?

Legetechnik im Unterricht:

Schülerinnen und Schüler können das Datenmaterial auf Karten notieren oder durch kleine Skizzen auf z. B. A5-Blättern unterbringen. Auf einem Tisch werden die Karten und Blätter ausgelegt, hin und her geschoben und dabei zugleich immer im Ganzen betrachtet.
Je nach Legen entstehen neue Verknüpfungen. Das sind die zentralen Denkanlässe.
Jetzt kann das Lösen des Falles einsetzen und sich als Lernprozess entwickeln.

Mehr über die Legetechnik!

Und was meint nun detektivisches Denken?
1. Immer sind detaillierte Beobachtungen und Untersuchungen der Ausgangspunkt.
2. Vom Ergebnis aus wird gedacht, rekonstruiert. Egal ob es sich um Mord, Diebstahl oder ein anderes Verbrechen, eine Tat handelt.
3. Im Dialog, im analysierenden Gespräch überprüfen die guten Detektive die Vermutungen, die Hypothesen. Von hier aus entwickeln sie Lösungen, sie überprüfen diese und fertigen Berichte an.

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