Der Begriff "Materialisierung der Handlungen" lenkt
den Blick auf
Denkhandlungen, die in Produkten
sichtbar werden oder geworden sind.


Drei Materialtypen verwende ich im Wissensreisekonzept:


Ausgangsmaterial

Zwischenmaterial

Eigenes Material


Eigene, also selbst hergestellte Unterlagen sind der
Angelpunkt des Lernens.
Das sind umgeformte Unterlagen, die Lernhandlungen
materialisieren: Notizzettel, Schülerantworten, Lösungen
für kleine Aufgaben, Skizzen, Wortnetz...

Von den materialisierten Handlungen gehen weitere Denkprozesse aus und hier setzen Gespräche an, die sich darauf beziehen, was Schülerinnen und Schüler getan und herausgefunden haben oder was sie noch nicht verstehen.

So entsteht echte Schüler-Lehrer-Kooperation, weil sie sich auf den konkreten Lernprozess bezieht, also nicht gefiltert vom Lehrstoff aus angelegt ist..

MATERIALISIEREN . VON . HANDLUNGEN
Lege Zwischenergebnisse aus,
zeige eigenes Material und wir können über dein Wissen reden.

Gerade auch um eine gute Präsentation zu erarbeiten sind die materialisierten Handlungen sehr wichtig.

So können Dialog und Diskurs
an den Schülertätigkeiten und am erarbeiteten Wissen ansetzen
,
nicht am lehrerseits vorgedachten
und zerlegten Lehrstoff."

Mehr zum "Präsentieren lernen"
Zum Kapitel: Zwischenwissen